Was passiert beim Keimvorgang von Sprossen?

Was beim Keimen und Wachstumsvorgang abläuft, ist eines der vielen Wunder der Natur. Wir können nur staunen, wie wunderbar das Sprießen neuen pflanzlichen Lebens abläuft.

Optimale Milieubedingungen wie Feuchtigkeit und Wärme geben den Impuls zur Auskeimung des Samens. Erst wenn Wasser durch die Samenschale eindringt, quillt der Samen, die Schale platzt auf und das Wachstum beginnt.

Der Wassergehalt des Samens steigt in den ersten drei Tagen der Keimung von etwa 10 % auf 70-80 % an. Das Samengewicht vergrößert sich dabei auf das Dreifache bis Vierfache.

Im Sprossenparadies finden die Keimsprossen optimale Wachstumsbedingungen vor. Der Produktionsablauf wurde dafür speziell entwickelt und ist optimal abgestimmt.

Im Samen sind alle Nährstoffe, die der Pflanzenembryo zu seiner Entwicklung braucht, gespeichert. Da Samen in der Natur normalerweise Monate liegen, ehe sie im Frühjahr zum Leben erwachen, sind die Nährstoffe in einer hochmolekularen, komplexen, stabilen und damit lange haltbaren Form gespeichert.

Während des Keimprozesses werden die in den Samen enthaltenen Nährstoffe so umgewandelt, dass der menschliche Körper sie leichter aufnehmen kann. Die Umwandlungsprozesse dienen der Pflanze dazu, eine ideale Nährlösung für den Pflanzenembryo zu erzeugen. Sprossen werden während des Keimvorgangs sozusagen bereits enzymatisch vorverdaut und sind somit auch für den Menschen wesentlich besser resorbierbar.

Betrachtet man die Ernährungspyramide, erkennt man, dass einer unserer Hauptenergiequellen Körner bzw. Samen sind. Da Körner für den Menschen relativ schwer verdaulich sind, werden sie durch Hitze, etwa durch das Kochen oder Backen aufgeschlossen bzw. verdaulicher gemacht. Im Wesentlichen werden die Zellen durch Hitze teilweise zerstört, was die darin enthaltenen Nähr- und Wirksubstanzen für die menschlichen Verdauungsenzyme zugänglicher macht. Die Hitzeeinwirkung zerstört aber auch eine Vielzahl wertvoller Pflanzeninhaltsstoffe, wie etwa Pflanzenenzyme oder Vitamine. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass durch das Erhitzen die Nährstoffqualität der Körner zwar vermindert wird, der verbleibende Nährstoffrest jedoch relativ gut verdaubar ist, während ohne Erhitzung zu wenig Nährstoffe aus den intakten Körnern verwendet werden können.

Durch das Keimen von Samen werden hingegen keine Nährstoffe zerstört, sondern die Vorhandenen, ernährungsphysiologisch aufgewertet. Zum Teil bilden sich erst durch die Keimung weitere wertvolle Nährstoffe.

Der Vitamingehalt steigert sich so beispielsweise um ein Vielfaches. Sprossen und Keimlinge sind dadurch besonders nahrhaft, da sie den höchsten Nährstoffgehalt aufweisen, den die Pflanze während ihres gesamten Lebenszyklus zu bieten hat.

Während des Keimvorgangs kommt es auch zu einem Anstieg des Gehalts an Wasser und Proteinen. Gleichzeitig erfolgt ein günstiger Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und wertmindernden Inhaltsstoffen (z.B. Trypsin-Inhibitoren und blähende Kohlenhydrate).

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