Linsensprossen (Lens culinaris)

linsen sprossenLinsen gibt es in vielerlei Farben und Größen. Ihre Farbe reicht dabei von beigebraun-schwarz bis zum leuchtenden gelbrot. Die kleinen runden Samen sehen wie winzige Diskusscheiben aus. Nur ganze, ungeschälte Linsen eignen sich zur Aufzucht von Keimsprossen. Am besten nimmt man die kleinsten, die sogenannten Berglinsen und sortiert vor dem Keimen alle beschädigten Samen aus. Als Kulturpflanze wird sie schon seit über 10.000 Jahren genutzt. Linsen sind eine der ältesten kultivierten Gemüsearten, die bereits in der Bibel erwähnt werden.

In Indien ist roter Linsenbrei, als Dhal mit Reis serviert, ein Grundnahrungsmittel. In Indien befindet sich auch die Hälfte der weltweiten Linsen-Anbaufläche. In Mitteleuropa spielen Linsen bei der landwirtschaftlichen Nutzung kaum noch eine Rolle. Vor allem aus der Türkei, den USA und Kanada stammen die meisten Bio-Linsen, die zum Grundsortiment eines jeden Naturkostladens gehören.

Inhaltsstoffe: Wegen ihres hohen Gehalts an hochwertigem Eiweiß und Kohlenhydraten (ca. 24 % Eiweiß und 55 % Kohlenhydrate in der trockenen Frucht) besitzen Linsen einen hohen Nährwert.

Sie sind daher nicht nur in Indien, sondern auch in vielen anderen Ländern der Erde ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Sie liefern außerdem eine Vielzahl von wichtigen B-Vitaminen, Vitamin A und Mineralstoffe, hierbei vor allem Eisen.

Geschmack und Verwendung: Linsensprossen aus dem Sprossenparadies sind eine besondere Bereicherung der Winterküche. Mit ihrem leicht süßen, nussartigen Geschmack eignen sich Linsen besonders gut für Salate, Suppen und Soßen. Als Gemüse bilden sie einen wichtigen Baustein einer gesunden vegetarischen Kost. Die Verwendungsmöglichkeiten sind hierbei nahezu unbegrenzt. Auch als Beigabe zu Aufläufen oder zu Getreidegerichten passen Sie gut. Für das in Schwaben beliebte Gericht Linsen mit Spätzle und Würstchen eignen sich selbstverständlich auch die Keimsprossen der Linsen.

Aufgrund der in ihnen enthaltenen Trypsin- und Chymotrypsininhibitoren sollte der Verzehr von großen Mengen nur in gekochtem Zustand erfolgen. Um auch als Rohkost verwendet werden zu können, reicht der Abbau dieser wertmindernden Inhaltsstoffe während der Keimung jedoch für kleine Portionen aus.

Besonderheiten: Linsen eignen sich sehr gut für Sprossenmischungen. Sie sind in den meisten im Handel angeboten Samenmischungen enthalten. Beim Kochen nehmen Linsen den Geschmack anderer Zutaten und Gewürze gut in sich auf.

Linsen sind die am leichtesten zu verdauenden Hülsenfrüchte. Dennoch werden sie nicht von allen Menschen gut vertragen. Das, was an Linsen sonst etwas schwer verdaulich ist, wandelt sich beim Keimen in eine Form, die der Organismus leichter aufnehmen kann. So werden oftmals die Keimlinge besser vertragen als ungekeimte Linsen. Für empfindliche Personen sind sie somit eine sehr gute Alternative.

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